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Mittwoch, 11. November 2015

Kräuterlikör

Ich hab's zuhause zwar nie gekostet, aber bei uns standen immer wieder große Einmachgläser mit Flüssigkeiten rum, die für uns Kinder verboten waren. Eines davon war gefüllt mit Kräuterlikör, der nach keinem festen Rezept gemacht wurde. Es wurden einfach jene Kräuter verwendet, die gerade vorhanden waren. Wichtige Voraussetzung: Sie mussten frisch sein.

CC BY-SA ELKEks Kräuterlikör

Zutaten

  • 1 Liter Korn
  • frische Kräuter nach Belieben (Salbei, Thymian, Minze, Melisse, Ysop usw.)
  • 4-5 EL Honig

Sonstiges

  • großes Einmachglas

Zubereitung

Die Kräuter waschen und abtrocknen. Anschließend von den Stängeln zupfen und in ein großes Einmachglas legen. Den Honig beimengen und umrühren. Dabei die Kräuter leicht zerstoßen. Mit Korn auffüllen und an einem hellen, nicht zu heißen Ort für zwei bis drei Monate ziehen lassen.

Tipps

  • Regelmäßig schütteln, damit sich der Honig auch vollständig auflöst. Gegebenenfalls auch nachsüßen.
  • Die Zusammensetzung variiert, ich nehme eben auch immer das, was gerade reif ist.
  • Den fertigen Ansatzlikör in kleine Flaschen abfüllen.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Kräuteröl

Von den neuen Rezepten auch wieder zurück zu einem Rezept aus meiner Kindheit. Bei uns gab's immer selbst gemachte Kräuteröle. Sie geben den unterschiedlichen Gerichten so das gewisse Etwas.

CC BY-SA ELKEks Kräuteröl

Zutaten


  • Kräuter nach Wahl (Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Salbei)
  • Öl nach Wahl

Sonstiges


  • Patentflaschen

Zubereitung

Die Kräuter waschen und abtropfen lassen. In eine Patentflasche stecken und mit Öl auffüllen, sodass alles vom Öl bedeckt ist. An einem dunklen und kühlen Ort ein bis zwei Monate ziehen lassen. Anschließend zügig verbrauchen.

Tipps


  • Ich nehme hier ein mittelpreisiges Olivenöl, das im Geschmack nicht zu intensiv ist. Das Öl soll schließlich den Geschmack der Kräuter annehmen.
  • Ich verwende hierfür auch Currykraut oder Ysop bzw die Ysopblüten - die Kräuter, die eben in meinem Garten wachsen. Die fertigen Öle nehme ich dann meist zum Kochen, nicht jedoch für den Salat.
  • Wer mag, kann so auch ein schnelles Chili-Öl zaubern.